Getaria, Küstengemeinde in Gipuzkoa, Baskenland, Spanien.
Getaria ist eine mittelalterliche Siedlung an der Gipuzkoaküste, die zu einem geschützten Hafen hin abfällt und durch enge Kopfsteinpflasterstraßen gekennzeichnet ist. Die Straßen verbinden den unteren Hafenbereich mit der gotischen Kirche San Salvador weiter oben und folgen dabei den Konturen des Hangs.
Die Siedlung wurde zwischen 1180 und 1194 von König Sancho VI. von Navarra gegründet und erhielt 1209 von König Alfonso VIII. von Kastilien die offizielle Gerichtsbarkeit bestätigt. Diese königlichen Privilegien verwandelten sie in einen bedeutenden mittelalterlichen Hafen und Fischereibetrieb.
Das Cristobal Balenciaga Museum zeigt die Werke des berühmten Modedesigners in einem Palast, in dem er seine frühen Jahre verbrachte. Besucher können die Entwicklung seiner künstlerischen Vision durch ausgestellte Kleidungsstücke und persönliche Gegenstände nachvollziehen.
Lokale Weinberge mit Txakoli-Produktion sind über markierte Wege erreichbar, wobei mehrere Bodegas das ganze Jahr über Verkostungen anbieten. Das Hafengebiet ist leicht zu Fuss erreichbar und eignet sich als guter Ausgangspunkt zur Erkundung des Dorfes.
Der Berg San Anton ragt mit einer Form ins Meer, die einer Maus ähnelt und ein ehemaliges Walfang-Aussichtsleuchtfeuer beherbergt. Dieses ungewöhnliche Merkmal ist von überall im Dorf sichtbar und wird zum Blickfang beim Betrachten des Hafens.
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