Lekeitio, Küstengemeinde in Lea-Artibai, Spanien.
Lekeitio ist eine Hafenstadt an der Bucht von Biskaya mit einem lebendigen Fischereihafen auf der einen Seite und dem Strand von Isuntza auf der anderen. Das Stadtzentrum erstreckt sich zwischen diesen beiden Küstenbereichen, mit einer gotischen Basilika und engen Gassen, die zum Wasser führen.
Die Stadt wurde 1326 gegründet und wuchs aus einer kleinen Fischersiedlung durch die Konstruktion der gotischen Basilika Santa María zu einem bedeutenden Schifffahrtszentrum heran. Dieser Hafen diente Generationen von Seefahrern und blieb ein wichtiger Ort für den Handel und die Fischerei bis in die heutige Zeit.
Die Straßen zeigen das tägliche Leben einer Hafenstadt: Fischer reparieren Netze an den Ufern, und lokale Restaurants servieren täglich frische Meeresfrüchte aus dem Hafen. Die Gemeinde bewahrt ihre maritime Identität in jedem Detail, vom Klang der Schiffe bis zu den handwerklichen Traditionen der Bewohner.
Die Insel San Nicolás ist während der Ebbe erreichbar, indem man über eine natürliche Sandbank läuft, daher ist Planung nach den Gezeitenzeiten wichtig. Besucher sollten vor Eintritt die lokalen Gezeitenkarten überprüfen, um die beste Zeit für einen sicheren Spaziergang über das Wattenmeer zu finden.
Die Armintxe-Höhle, entdeckt 2016, zeigt 15 Meter lange prähistorische Gravuren mit den ersten Löwenfiguren, die je in baskischen Höhlen gefunden wurden. Diese ungewöhnlichen Steinlöwen sind über 40.000 Jahre alt und enthüllen Verbindungen zu künstlerischen Traditionen, die man sonst nur in viel südlicher gelegenen Regionen Europas findet.
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