El Hierro, Vulkaninsel auf den Kanarischen Inseln, Spanien
El Hierro ist eine Vulkaninsel in der Provinz Santa Cruz de Tenerife mit steilen Hängen, Lavahöhlen und einer zerklüfteten Küstenlinie. Die Insel erstreckt sich über etwa 278 Quadratkilometer und reicht vom Meeresspiegel bis zu einem Gipfel von 1.501 Metern über dem Atlantik.
Die Bimbache bewohnten die Insel bis zur kastilischen Eroberung im 15. Jahrhundert und entwickelten Terrassenkulturen auf den Vulkanhängen. Später diente sie als Ausgangspunkt für Atlantiküberquerungen und wurde zum westlichsten Punkt der bekannten Welt auf alten Karten.
Der Name bedeutet „Eisen
Fähren legen im Hafenort La Restinga an und verbinden die Insel mit Teneriffa, während der kleine Flughafen bei Valverde Direktflüge anbietet. Wanderwege führen durch Nebelwälder und Lavafelder, doch die Küste zeigt oft raue Bedingungen mit starken Wellen und Wind.
Ein kombiniertes Wind- und Wasserkraftwerk versorgt die gesamte Insel mit Strom aus erneuerbaren Quellen ohne externe Zufuhr. Die Anlage speichert überschüssige Energie durch Hochpumpen von Meerwasser in ein Bergbecken und erzeugt bei Bedarf Strom durch dessen Ablauf.
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