Castro de Baroña, Eisenzeitliche Festung in Porto do Son, Spanien
Das Castro de Baroña ist eine befestigte Siedlung aus der Eisenzeit auf einer felsigen Halbinsel in Porto do Son, Spanien. Drei aufeinanderfolgende Steinmauern sichern die einzige Landseite ab, während die anderen Seiten direkt ins Meer fallen.
Bewohner nutzten diese Halbinsel vom ersten vorchristlichen Jahrhundert bis zum ersten nachchristlichen Jahrhundert als Wohnort. Sie verließen die Siedlung nach der römischen Eroberung der iberischen Halbinsel.
Die kreisförmigen Steinhäuser zeigen noch heute die Grundrisse eines Dorfes, das direkt am Atlantik gebaut wurde und dessen Bewohner vom Fischfang lebten. Viele Besucher erkennen an den niedrigen Mauern, wie eng die Gemeinschaft auf dieser Halbinsel zusammenlebte.
Der Zugang ist täglich kostenfrei möglich, wobei etwa zehn Minuten Fußweg vom Parkplatz bis zu den Ruinen einzuplanen sind. Der Weg führt über natürliche Felsen, sodass festes Schuhwerk bei jedem Wetter empfehlenswert ist.
Archäologen fanden zahlreiche Angelhaken und Fischknochen, die zeigen, dass Rodaballo, Merluza und Dorada zu den Hauptnahrungsmitteln gehörten. Die Funde beweisen, dass die Bewohner täglich im nahen Atlantik fischten und ihre Ernährung stark vom Meer abhängig war.
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