Los Corrales de Buelna, Gemeinde in Spanien
Los Corrales de Buelna ist ein kleines Dorf im Tal von Buelna an der Küste des Nordens Spaniens, das sich entlang des Flusses Besaya erstreckt und von grünen Hügeln umgeben ist. Das Zentrum wird geprägt durch Barockhäuser und den imposanten Palast der Grafen von Mansilla, während sich in der Nähe das Heiligtum der Jungfrau von Caldas mit seinen unterirdischen Thermalquellen erhebt.
Das Gebiet wurde von den alten Kantabrern besiedelt und später von den Römern erobert, deren Straße durch das Tal führte und sich noch heute als Steinweg zeigt. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zur Heimat bedeutender Adelsfamilien wie der Grafen von Mansilla, die den Kurs der Region bestimmten.
Der Ort trägt seinen Namen nach den umfriedeten Gehöften, die seit jeher das Landschaftsbild prägen. Die engen Gassen und alten Steinbauten spiegeln das tägliche Leben wider, in dem sich Nachbarn in kleinen Cafés treffen und das ruhige Tempo des Ortes bestimmt.
Der Ort ist mit dem Zug erreichbar und bietet eine ruhige Erkundung zu Fuß durch enge Kopfsteingassen, die zwischen alten Steinbauten führen. Besucher sollten gutes Schuhwerk mitbringen, um die hügeligen Wege und die nahegelegenen Wanderpfade durch die grüne Landschaft bequem zu nutzen.
Unter den Straßen des Ortes fließen heilkräftige Thermalwässer, die bereits von den Kantabrern und Römern vor über 2.000 Jahren genutzt wurden und deren Ruf sich bis heute bewahrt hat. Diese unterirdischen Quellen machen den Ort zu einem seltenen Beispiel für kontinuierliche menschliche Nutzung desselben Ortes über Jahrtausende hinweg.
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