Gymnesische Inseln, Mittelmeerarchipel auf den Balearen, Spanien
Die Gymnesischen Inseln sind ein Archipel im westlichen Mittelmeer, der aus Mallorca und Menorca sowie mehreren kleineren Inseln besteht und den nördlichen Teil der Balearen bildet. Die Inseln haben Küstenabschnitte mit Buchten und Stränden sowie hügelige Landesinnere, die zum Meer hin sanft abfallen.
Die Griechen nannten diese Inseln Gymnesiae, abgeleitet von einem Begriff, der sich auf die leichte Bekleidung der Einwohner in der Antike bezog. Später kamen die Römer, dann die Vandalen und später die Araber, bevor die Inseln im 13. Jahrhundert unter die Krone Aragóns fielen.
Die antiken Bewohner dieser Inseln waren als Schleuderer bekannt, die in verschiedenen Armeen des Mittelmeerraums dienten. Ihre Geschicklichkeit mit der Schleuder machte sie so berühmt, dass der Name der Inseln selbst damit in Verbindung gebracht wird.
Die Inseln haben ein mildes mediterranes Klima, wobei die Sommer trocken und warm sind und der Regen hauptsächlich im Frühling und Herbst fällt. Wer die Inseln außerhalb der Hauptsaison besucht, findet ruhigere Bedingungen vor.
Die Inseln beherbergen Tiere, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt, darunter die Liliford-Mauereidechse und die Mallorquinische Geburtshelferkröte, die nur in geschützten Naturgebieten überleben. Diese Arten konnten sich so entwickeln, weil die Inseln lange Zeit von anderen Landmassen getrennt waren.
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