Aiguamolls de l’Empordà, Naturschutzgebiet in Alt Empordà, Spanien.
Aiguamolls de l'Empordà ist ein großes Feuchtgebiet an der Mittelmeerküste zwischen zwei Flüssen mit Seen, Sümpfen, Bächen und Kanälen. Das Areal wird von einem Besucherzentrum auf einem ehemaligen Bauernhof erschlossen, von dem aus befestigte Wege zu sieben Beobachtungspunkten führen.
Das Gebiet wurde im 19. Jahrhundert durch Kanäle trockengelegt, um Landwirtschaft zu ermöglichen, dann aber 1983 unter Schutz gestellt. Der Übergang von einer trockengelegten Landschaft zurück zur Feuchtzone zeigt, wie sich diese Region verändert hat.
Das Gebiet wird von Vogelbeschauern häufig besucht, die während der Zugzeiten große Vogelmengen beobachten möchten. Die lokale Bedeutung liegt in der Vermittlung von Umweltwissen an Schulgruppen und Naturinteressierte, die hier lernen, wie Feuchtgebiete funktionieren.
Besucher sollten festes Schuhwerk und Ferngläser mitbringen, da die Wege auf unbefestigten Böden verlaufen und das Beobachten von Tieren schwierig ist. Die beste Zeit zum Besuch ist früh morgens oder spät nachmittags, wenn die Vogelaktivität am höchsten ist.
Das Gebiet beherbergt über 300 Vogelarten, darunter eine der wenigen Brutkolonien eines seltenen Würgers in Spanien. Diese seltenen Vögel haben nur wenige verbleibende Lebensräume im Land, was diesen Ort für ihren Schutz besonders wertvoll macht.
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