Stausee La Jarosa, Stausee in Spanien
Der Stausee La Jarosa ist ein Stausee in der Sierra de Guadarrama in der Autonomen Gemeinschaft Madrid, umgeben von Kiefernwäldern und Eichen. Er liegt in einem Tal und ist von einem Wanderweg umgeben, der das Ufer entlangführt.
Der Stausee wurde 1968 angelegt und überschwemmte dabei das Gebiet eines verlassenen mittelalterlichen Dorfes namens La Herreria. Bei niedrigem Wasserstand tauchen am Ufer die Ruinen einer kleinen Kapelle auf, der sogenannten Ermita de San Macario.
Der Name La Jarosa leitet sich von der Jara-Zistrose ab, einem Strauch mit weißen Blüten, der die Hänge rund um den See bedeckt. Im Frühling blüht die Pflanze in großer Zahl und verleiht der Landschaft eine unverwechselbare Note.
Der Stausee liegt nordwestlich von Madrid und ist gut mit dem Auto erreichbar, hauptsächlich über die Autobahn A-6. Der Rundweg um das Wasser ist flach genug, um von den meisten Besuchern ohne besondere Ausrüstung begangen zu werden.
In der Nähe des Stausees wächst ein Wald aus Laricio-Kiefern, deren silbrig glänzende Rinde sie von anderen Bäumen unterscheidet. Einige dieser Bäume sind über 500 Jahre alt und stehen direkt an den Wanderwegen rund um das Wasser.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.