Embalse de Mequinenza, Stausee in Mequinenza, Spanien
Der Stausee von Mequinenza ist ein großes Gewässer, das sich entlang des Flusses Ebro erstreckt und von einem massiven Damm aufgestaut wird. Das Wasser reicht an vielen Stellen beträchtliche Tiefen und bietet eine breite, offene Wasserfläche, die je nach Jahreszeit und Wasserstand wechselt.
Der Damm wurde ab 1957 gebaut und der Stausee nahm 1966 seinen Betrieb auf. Das Projekt war Teil der großen Infrastrukturpläne zur Wasserwirtschaft in Nordosten Spaniens in der Nachkriegszeit.
Der Stausee wird von Einheimischen oft als "Mar de Aragón" genannt und prägt das Landschaftsbild der Region nachhaltig. Dieser Name spiegelt wider, wie sehr das Gewässer zum alltäglichen Leben und zur Identität der Gegend geworden ist.
Der Bereich um den Stausee hat mehrere Zugänge und kann von verschiedenen Punkten aus erkundet werden, je nachdem wo man sich befindet. Für den Besuch sollte man beachten, dass der Wasserspiegel je nach Jahreszeit und Wasserbedarf unterschiedlich hoch ist, was Ufer und Zugang beeinflussen kann.
Die Stauanlage verfügt über große Ablaufschleussen, die bei Bedarf enorme Wassermengen abgeben können. Diese technischen Einrichtungen sind selten zu sehen, weil sie normalerweise nur in Notfällen oder bei extremem Hochwasser eingesetzt werden.
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