Ermita de Betlem, Bergeremitage in Artà, Spanien.
Die Ermita de Betlem ist eine Kapelle auf einem Berg bei Artà mit Steinmauern, einer Sonnenuhr und einem Rosettenfenster. Das Gebäude steht am Ende einer von Zypressen gesäumten Zufahrtsstraße und verfügt über ein einfaches, aber wohlproportioniertes Design.
Religiöse Gemeinschaften gründeten die Kapelle 1805 als Meditationsstätte in abgelegener Lage. Die Anlage wurde über die Jahrhunderte als Rückzugsort für Mönche gepflegt und erhielt künstlerische Ausgestaltungen durch lokale Handwerker.
Die Kapelle trägt den Namen Betlem nach der Geburtsstadt Jesu und verkörpert ein Wallfahrtsziel für religiöse Besinnung. Besucher können Kunstwerke von regionalen Künstlern sehen, die das handwerkliche Schaffen der Insel widerspiegeln.
Die Zufahrt ist steil und erfordert ein sicheres Fahren auf einer kurvigen Bergstraße von etwa 7,5 Kilometern Länge. Am Ziel gibt es nur begrenzte Parkplätze, daher ist es sinnvoll, früh am Tag zu kommen oder mit kleineren Gruppen zu fahren.
Die Anlage bewirtschaftete historisch Obstgärten und betrieb eine alte Wassermühle, um den Mönchen Selbstversorgung zu ermöglichen. Ein alter Brunnen versorgte die Bewohner mit Wasser und zeigt, wie man an diesem isolierten Ort ein unabhängiges Leben führte.
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