Montoro, Gemeinde in der Region Alto Guadalquivir, Spanien
Montoro liegt an einer ausgeprägten Biegung des Guadalquivir-Flusses auf einem Hügel in der Provinz Córdoba in Andalusien. Die Siedlung erhebt sich auf etwa 195 Metern Höhe und erstreckt sich über den Hügel hinweg.
Die Siedlung stammt aus römischer Zeit als Epora, eine föderative Stadt des Conventus Cordubensis, und wurde später unter Augustus zur municipium erhoben. Diese frühe Bedeutung prägte die Lage und Entwicklung des Ortes über Jahrhunderte.
Die Stadt erhielt 1969 den Status einer historisch-künstlerischen Stätte und bewahrt ihre mittelalterlichen Strukturen und Renaissance-Architektur, die das Zentrum durchzieht. Besucher können diese Merkmale in den engen Gassen und an den Fassaden der Altstadt sehen.
Der Ort ist über Straßenverbindungen mit Córdoba verbunden, das etwa 45 Kilometer südwestlich liegt, mit regelmäßigen Transportdiensten zu größeren Städten. Das Besucherzentrum und die Unterkunftsmöglichkeiten befinden sich im Zentrum, von wo aus die Altstadt leicht zu Fuß erreichbar ist.
Im August 2021 verzeichnete der Ort eine der höchsten je gemessenen Temperaturen Spaniens mit 47,4 Grad Celsius. Dieses meteorologische Ereignis zeigt, wie extrem die Hitze in dieser Region während des Sommers sein kann.
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