Puig de Randa, Berggipfel in Algaida, Spanien.
Der Puig de Randa ist ein freistehender Hügel im Süden Mallorcas, der sich unvermittelt aus der flachen Ebene des Zentrums der Insel erhebt. Auf verschiedenen Höhen seines Hangs befinden sich drei Klöster und Kapellen, die alle über eine einzige gepflasterte Straße erreichbar sind.
Im 13. Jahrhundert zog sich der mallorquinische Gelehrte Ramon Llull auf diesen Hügel zurück, um theologische Texte zu verfassen, und legte damit den Grundstein für seine religiöse Bedeutung. In den folgenden Jahrhunderten errichteten Ordensgemeinschaften auf verschiedenen Ebenen des Hanges Klöster, die bis heute bewohnt sind.
Das Heiligtum auf dem Gipfel ist ein Ort, den viele Bewohner der Insel regelmäßig aufsuchen, nicht nur als Ausflugsziel, sondern als Teil eines lebendigen religiösen Brauchs. Wer hinaufgeht, begegnet Mönchen, Pilgern und gewöhnlichen Besuchern, die alle denselben schmalen Weg teilen.
Eine Straße führt vom Dorf Randa an der Basis bis zum Gipfel und macht mehrere Haltepunkte bei den verschiedenen Klöstern entlang des Weges. Wer zu Fuß gehen möchte, sollte festes Schuhwerk mitbringen, da der Weg durchgehend steil ist.
Obwohl der Puig de Randa von weitem wie ein einziger Ort wirkt, beherbergt er drei voneinander unabhängige religiöse Gemeinschaften, die nie unter einer einzigen Verwaltung zusammengefasst wurden. Jede von ihnen hat ihre eigene Geschichte und ihren eigenen Charakter, und alle teilen denselben Hügel.
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