Kloster Santa María de la Valldigna, Zisterzienserkloster aus dem 13. Jahrhundert in Simat de la Valldigna, Spanien.
Das Kloster Santa María de la Valldigna ist ein Zisterzienserkloster aus dem 13. Jahrhundert mit einer großen Anlage, die aus einer Kirche, Kreuzgang, Refektorium und mehreren anderen Gebäuden besteht. Die Architektur verbindet gotische Formen mit später hinzugefügten Elementen aus verschiedenen Epochen.
König Jakob II. von Aragón gründete das Kloster 1298 und vertraute es den Zisterziensermönchen an, die das gesamte Valldigna-Tal verwalteten. Diese Gründung markierte den Beginn einer langen Periode wirtschaftlicher und religiöser Entwicklung in der Region.
Das Kloster trug im Mittelalter zur wirtschaftlichen Entwicklung des Valldigna-Tals bei und prägte das Leben der umliegenden Gemeinschaften nachhaltig. Seine Rolle als religiöses und wirtschaftliches Zentrum ist noch heute in der Landschaft sichtbar.
Das Gelände ist am besten zu Fuß erkunden, wobei die verschiedenen Gebäude und Höfe von außen sichtbar sind. Man sollte festes Schuhwerk tragen und Zeit für das Durchqueren der gesamten Anlage einplanen.
Das Gebäude wurde nach schweren Erdbeben im 14. und 17. Jahrhundert teilweise umgebaut und kombiniert nun gotische und barocke Stilelemente. Diese Mischung ist an vielen Fassaden und Innenräumen noch deutlich sichtbar.
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