Sant Pere de Casserres, Romanisches Kloster in Les Masies de Roda, Spanien
Sant Pere de Casserres ist ein Benediktinerkloster in Les Masies de Roda, das auf einem Felsvorsprung über dem Fluss Ter liegt und aus einer Kirche mit drei Schiffen besteht, die von Tonnengewölben bedeckt sind. Die Schiffe werden von doppelkreuzförmigen Pfeilern getragen, und die Außenfassaden zeigen typische lombardische Blendbogenfriese.
Die Gräfin Ermetruit erwarb das Land im Jahr 1001 und legte damit den Grundstein für das Kloster, das bald darauf unter benediktinischer Regel errichtet wurde. Im Laufe des Mittelalters wuchs das Kloster zu einem wichtigen religiösen Zentrum der Region heran, bevor es schließlich aufgegeben wurde.
Sant Pere de Casserres zeigt an den Kapitellen seiner Säulen geometrische Muster und Steinmetzarbeiten, die aus der romanischen Bauzeit stammen. Wer durch das Innere geht, kann erkennen, wie sorgfältig die Mönche jeden Teil des Gebäudes gestaltet haben.
Das Kloster ist an bestimmten Tagen für Besucher geöffnet, und es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten im Voraus zu überprüfen. Der Weg zum Kloster führt durch eine Landschaft, die je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich aussehen kann, daher sind bequeme Schuhe empfehlenswert.
Unter dem Kloster befand sich einst eine Nekropole, was darauf hindeutet, dass der Ort schon lange vor dem Bau des Klosters als heilig galt. Die Wahl dieses Ortes war also keine zufällige Entscheidung, sondern knüpfte an eine ältere lokale Tradition an.
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