Mar de Castilla, Stausee in Spanien
Mar de Castilla ist ein Wassersystem aus mehreren Stauseen in den Provinzen Guadalajara und Cuenca, das sich über ein großes Gebiet erstreckt. Die Hauptstauseen Entrepeñas und Buendía sowie der See von Bolarque bilden zusammen ein ausgedehntes Gewässer mit bewaldeten Ufern und felsigen Hängen.
Die Stauseen wurden in den 1950er Jahren am Fluss Tajo errichtet, um Strom zu erzeugen und Wasser zu speichern. Der älteste, Bolarque, entstand bereits 1910 als eines der frühesten Wasserkraftwerke Spaniens und wurde später um weitere Becken wie Entrepeñas und Buendía erweitert.
Die Ufer bieten mehrere Zugangspunkte mit Parkplätzen, Badestranden und Ausstattungen für Wassersportarten wie Kajakfahren und Paddeln. An besonders warmen Tagen können die Parkplätze voll werden und der Zugang kann eingeschränkt sein.
Die Gegend beherbergt einen geschützten Öko-Korridor mit Vogelarten wie Geier, Falken und Reiher, die in den Felsklippen nisten. Besucher, die den See von Wasser aus erkunden, können diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten, ohne die sensiblen Nistplätze zu stören.
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