Kloster Santo Toribio de Liébana, Franziskanerkloster in Camaleño, Spanien
Das Kloster Santo Toribio de Liébana ist eine religiöse Gemeinschaft in den Ausläufern der Picos de Europa, die sich durch ihre Kirchenstruktur mit drei Schiffen und gewölbten Seitenschiffen auszeichnet. Die Gebäude verbinden romanische und gotische Stilelemente und bilden einen zusammenhängenden Komplex aus Kirche, Kreuzgang und Nebengebäuden.
Das Kloster wurde im 6. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich unter benediktinischer Leitung zu einem bedeutenden Zentrum religiösen Wissens. Im 8. Jahrhundert verfasste der Mönch Beatus hier sein einflussreiches Werk über die Apokalypse, das die europäische Theologie prägte.
Das Kloster trägt den Namen des heiligen Toribius, der hier im 6. Jahrhundert Zuflucht suchte und dessen Verehrung Pilger aus der ganzen Christenheit anzog. Besucher können heute noch die Räume durchschreiten, wo diese religiöse Tradition über Jahrhunderte lebendig blieb.
Das Kloster liegt südlich von Potes und ist das ganze Jahr über für Besucher zugänglich, mit täglich stattfindenden Andachten am Mittag. Wer hiherkommt, sollte mit bergiger Landschaft und möglicher Höhenlage rechnen, daher ist bequemes Schuhwerk und ausreichend Zeit zum Erkunden empfohlen.
Das Kloster bewahrt eine Fragment des wahren Kreuzes auf, die unter Pilgern aus der ganzen Welt verehrt wird. Dieses heilige Relikt gehört zu den bedeutendsten Objekten seiner Art und zieht Menschen an, die tiefe spirituelle Verbindungen suchen.
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