Enguera, Gemeinde in Spanien
Enguera ist ein Ort in der Region Canal de Navarrés in der Provinz Valencia mit engen Gassen, alten Steinbauten und einer Lage am Rande bergiger Landschaften. Der Ort wird geprägt durch traditionelle Architektur, mit der Kirche San Miguel aus dem 17. Jahrhundert und den Ruinen einer mittelalterlichen Burg auf einem Hügel.
Der Ort war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, wie Werkzeuge und Felszeichnungen zeigen, später lebten dort auch Iberer und Römer. Im Mittelalter wurde der Ort von Muslimen als Benalí genannt, dann von König Jaime I. an den Orden des heiligen Jakob gegeben, bis ein schweres Erdbeben 1748 viele Gebäude zerstörte.
Der Name Enguera stammt aus der muslimischen Zeit, als die Gegend Benalí genannt wurde. Heute können Besucher in den engen Gassen des Ortes die Mischung aus maurischer und christlicher Architektur sehen, die das tägliche Leben prägt.
Der Ort ist am besten mit dem Auto erreichbar, und Unterkünfte sind in Form von kleinen ländlichen Hotels und Gästehäusern vorhanden. Das beste Besuchsklima herrscht im Frühling oder Herbst, wenn die Temperaturen mild sind und wandern ohne extreme Hitze oder Kälte möglich ist.
Der Ort ist bekannt für spezialisierte Felsmalereien aus prähistorischen Zeiten, die in Höhlen und auf Felswänden zu sehen sind und Szenen aus dem Leben früher Menschen zeigen. Diese archäologischen Stätten gewähren Einblick in eine 5.000 Jahre alte Vergangenheit und sind ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes der Region.
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