Castriño of Conxo, Alte Festung und Petroglyphen-Stätte in Conxo, Santiago de Compostela, Spanien
Das Castriño von Conxo ist ein ehemaliger Hügel mit Befestigungen und Felsgravuren, der auf 226 Metern Höhe zwischen A Rocha und Santiago liegt und neben der Straße N-550 in Santa María de Conxo erreichbar ist. Das Gelände zeigt die Überreste einer frühen Siedlung mit Spuren von Metallverarbeitung und Handwerk.
Die archäologischen Überreste stammen aus einer langen Besiedlungsperiode zwischen dem 7. und 1. Jahrhundert vor Christus, was auf wiederholte menschliche Aktivität über mehrere Generationen hindeutet. Fundstücke wie Handmühlen und Keramik zeigen, dass das Gelände über lange Zeit hinweg genutzt wurde.
Die Felsgravuren zeigen Waffen wie Dolche und Hellebarden aus der frühen Bronzezeit und vermitteln einen Eindruck von der Kriegerkultur dieser frühen Metallzeit.
Das Originalobjekt wird heute im Estudios Galegos Padre Sarmiento aufbewahrt, wo Interessierte und Forscher die antiken Gravuren untersuchen und studieren können. Der Zugang zu diesem Material ermöglicht es, die künstlerischen Ausdrücke dieser frühen Kulturen in einer geschützten Umgebung zu erleben.
Ramón Sobrino Buhigas entdeckte die Petroglyphen 1935 und wendete dabei eine bis dahin unbekannte Abdrucktechnik an, die Galiciens archäologische Praxis prägte. Diese innovative Methode ermöglichte eine genauere Dokumentation und Konservierung der antiken Gravuren.
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