Foz de Lumbier, Naturschlucht in den Vorpyrenäen, Spanien
Der Foz de Lumbier ist eine Schlucht in der Pyrenäenvorregion, die sich über mehr als einen Kilometer durch Kalksteinwände zieht und eine beeindruckende Flusslandschaft bildet. Die Felswände ragen zwischen 150 und 400 Metern über dem Irati-Fluss auf und prägen das Landschaftsbild deutlich.
Ein Eisenbahnstrecke verband von 1906 bis 1955 Pamplona mit Sangüesa und führte direkt durch die Schlucht. Die Bahn hinterließ einen 200 Meter langen Tunnel in der Felswand, der heute noch sichtbar ist.
Der Canyon ist ein Schutzgebiet für Gänsegeier und andere Vogelarten, die in den Felswänden nisten und hier ihre Lebensräume haben. Diese Vögel sind Teil des alltäglichen Anblicks, wenn man durch die Schlucht wandert und nach oben schaut.
Ein gekennzeichneter Wanderweg führt 6 Kilometer vom Parkplatz aus durch die Schlucht und bietet unterwegs Informationstafeln zu lokaler Tierwelt und Geologie. Der Weg ist gut ausgestattet und relativ flach, daher für die meisten Besucher leicht zu bewältigen.
Zwei alte Eisenbahntunnel wurden in begehbare Wege umgewandelt, sodass Besucher direkt durch die Felsmasse gehen können. Diese Tunnel bieten einen ungewöhnlichen Blick auf die Kluft und ermöglichen einen intimen Kontakt mit der Steinformation von innen.
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