Valle del Jerte, Tal in Extremadura, Spanien
Das Valle del Jerte ist ein Tal in der Provinz Cáceres, das sich zwischen hohen Gebirgszügen hindurchzieht und elf Dörfer auf seinen Hängen versammelt. Die Landschaft wird von terrassierten Obstgärten geprägt, die sich an den steilen Wänden hinaufziehen und von Bächen durchzogen werden.
Die Besiedlung geht auf römische Zeiten zurück, als hier eine Straße durch die Berge führte. Die heutigen Dörfer entstanden im Mittelalter und entwickelten über Jahrhunderte die Technik des Anbaus auf den steilen Hängen.
Der Name bedeutet übersetzt Tal der Kirsche und bezieht sich auf die weiße Blüte, die im Frühling die Hänge bedeckt. Die Ortschaften leben seit Generationen vom Anbau und der Verarbeitung der Früchte, die hier in allen Formen zu finden sind.
Die Dörfer liegen entlang einer einzigen Straße, die das Tal von Süden nach Norden durchquert. Wer wandern möchte, findet Wege unterschiedlicher Schwierigkeit, die durch Wälder und an Wasserfällen vorbeiführen.
In den Dörfern stehen noch Steinpressen aus dem 18. Jahrhundert, mit denen früher Trauben und Oliven verarbeitet wurden. Die Architektur zeigt schmale Gassen und Häuser aus dunklem Schiefer, der hier abgebaut wurde.
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