Saragossa Museum, Nationalmuseum am Plaza de los Sitios, Saragossa, Spanien.
Das Saragossa-Museum ist ein Museum in der Plaza de los Sitios in Saragossa, Spanien, das Sammlungen aus Archäologie, Bildender Kunst und Ethnologie zeigt. Es deckt einen Zeitraum vom Unteren Paläolithikum bis in die Neuzeit ab und gibt so einen breiten Überblick über die Geschichte der Region.
Das Gebäude wurde ursprünglich als Pavillon für die Spanisch-Französische Ausstellung von 1908 errichtet, entworfen von den Architekten Ricardo Magdalena und Julio Bravo im Renaissancestil. Nach dem Ende der Ausstellung wurde es zum Museum umgebaut und beherbergt seitdem Kunst- und Archäologiesammlungen.
Das Museum beherbergt Gemälde aus der Gotik, Porträts aus der Renaissance und Werke von Francisco de Goya, die zeigen, wie sich die spanische Kunst über Jahrhunderte verändert hat. Wer durch die Säle geht, kann beobachten, wie Stil und Themen von einer Epoche zur nächsten wechseln.
Das Hauptgebäude wird renoviert, aber die Nebenstellen Casa Albarracín und Casa Pirenaica im Parque Grande sind für Besucher geöffnet. Es empfiehlt sich, vor dem Besuch zu prüfen, welche Bereiche zum gewünschten Zeitpunkt zugänglich sind.
Das Museum verwaltet auch die archäologische Stätte der Colonia Celsa in Velilla de Ebro, einer antiken römischen Siedlung, die sich außerhalb der Stadt befindet. Dort können Besucher Ruinen erkunden, die einen direkten Einblick in das Alltagsleben der Römer in dieser Region geben.
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