Cerro de las Cabezas, Archäologische Stätte in Valdepeñas, Spanien.
Cerro de las Cabezas ist eine archäologische Ausgrabungsstätte in Valdepeñas, die Überreste einer alten Iberer-Siedlung zeigt. Der Komplex mit Steinmauern, Wohngebäuden und Verteidigungswällen erstreckt sich über ein großes Gelände und bietet einen Überblick über das urbane Leben der Antike.
Die Siedlung war zwischen dem 7. und 3. Jahrhundert v.Chr. bewohnt und spielte eine wichtige Rolle bei der Kontrolle von Handelsrouten. Sie lag strategisch günstig zwischen den Guadalquivir-Sümpfen und dem Meseta-Hochland.
Die Fundstücke zeigen, wie Menschen hier lebten und starben: Töpferwaren mit östlichen Mustern, Metallgegenstände und Gräber mit Brandbestattungen erzählen von ihren Gewohnheiten. Diese Objekte sind in der Nähe der Siedlungsmauern zu sehen und geben einen Einblick in das alltägliche Leben der antiken Bewohner.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet Wege durch die antike Siedlung, um die Mauern und Fundamente aus nächster Nähe zu sehen. Ein Informationszentrum hilft dabei, die Struktur und Ausmaße des Ortes zu verstehen.
Das Gelände ist von einem beeindruckenden Mauersystem mit Bastionen umgeben, das fortgeschrittene Techniken der Iberischen Periode zeigt. Dieses 1.600 Meter lange Verteidigungssystem ist eine der seltenen erhaltenen Beispiele dieser militärischen Architektur.
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