Las Villuercas, Bergregion in der Provinz Cáceres, Spanien.
Las Villuercas ist eine Comarca in der Provinz Cáceres, in der Extremadura im Westen Spaniens, geprägt von einem Gebirge mit Gipfeln, tiefen Tälern und dichten Eichenwäldern. Das Gelände wechselt zwischen flachen Talsohlen und felsigen Höhenrücken, die von kleinen Dörfern unterbrochen werden.
Die Comarca verdankt ihren Namen dem gleichnamigen Gebirgszug, der bereits in mittelalterlichen Urkunden erwähnt wird und die Besiedlung der Region prägte. Im Mittelalter wurde das Kloster von Guadalupe gegründet, das die gesamte Umgebung politisch und wirtschaftlich beeinflusste.
Guadalupe, das bekannteste Dorf der Comarca, ist vor allem für sein Kloster bekannt, das Pilger aus ganz Spanien und Lateinamerika anzieht. Die religiöse Prägung zeigt sich in den lokalen Festen und in der Art, wie das Alltagsleben im Ort organisiert ist.
Die Comarca ist am besten mit dem Auto zu erkunden, da die Dörfer weit voneinander entfernt liegen und öffentliche Verkehrsmittel selten sind. Im Sommer können die Temperaturen sehr hoch werden, daher empfiehlt sich ein Besuch im Frühling oder Herbst, wenn das Wetter angenehmer ist.
Das Gebirge der Villuercas zählt zu den geologisch ältesten in Spanien und seine Schichten enthalten Fossilien aus dem Kambrium, also vor über 500 Millionen Jahren. Diese Besonderheit hat dazu geführt, dass die Comarca 2011 als UNESCO Global Geopark anerkannt wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.