Port of Almeria, Handelshafen in Almería, Spanien
Der Hafen von Almería ist ein kommerzieller Hafen an der Mittelmeerküste im Süden Spaniens, der Fähren, Frachtschiffe und Fischerboote empfängt. Er verfügt über mehrere Becken und Kais, die unterschiedlichen Schiffstypen vorbehalten sind und täglich in Betrieb sind.
Almería war im Mittelalter unter maurischer Herrschaft ein bedeutender Hafen im westlichen Mittelmeer und spielte eine zentrale Rolle im Handel zwischen al-Andalus und Nordafrika. Nach der Reconquista verlor er vorübergehend an Bedeutung, bevor er im 19. Jahrhundert durch den Bergbauexport wieder auflebte.
Die Fährterminals des Hafens verbinden Almería regelmäßig mit nordafrikanischen Häfen wie Melilla, Nador und Ghazaouet, was dem Ort ein besonderes Gepräge gibt. Viele Reisende und Familien, die zwischen Spanien und Marokko oder Algerien pendeln, nutzen diesen Hafen als ihren wichtigsten Übergang.
Der Hafen liegt am Rand der Innenstadt von Almería und ist zu Fuß gut erreichbar. Am frühen Morgen ist das Treiben am lebhaftesten, wenn Fischerboote anlegen und Fähren ablegen.
Der Hafen von Almería ist einer der wenigen in Spanien, der noch heute über spezielle Einrichtungen für den Mineralexport verfügt, ein Erbe aus der Zeit des intensiven Bergbaus in der Sierra Minera. Diese Anlagen sind vom Hafengelände aus sichtbar und verleihen dem Hafen ein industrielles Gepräge, das ihn von rein touristischen Häfen unterscheidet.
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