Guadalcacín Reservoir, Stausee in Spanien
Der Stausee Guadalcacín ist ein großer Süßwasserspeicher in der Provinz Cádiz, Andalusien, der durch einen Damm am Fluss Majaceite entstanden ist. Das Wasser erstreckt sich in einem weiten Becken, das von sanften Hügeln und spärlicher Vegetation umgeben ist.
Ein erster Damm wurde 1922 am Majaceite gebaut und legte damit den Grundstein für die Wasserversorgung der Region. Im Jahr 1995 wurde ein zweiter Damm, Guadalcacín II, errichtet, um die Speicherkapazität nach einer anhaltenden Trockenperiode deutlich zu erhöhen.
Der Stausee trägt seinen Namen nach dem Fluss, der ihn speist, und ist seit Jahrzehnten ein beliebter Ausflugsziel für Familien aus der Umgebung, die sich an den Ufern treffen. Besonders an Wochenenden kommen Menschen zum Angeln, Spazierengehen oder einfach zum Sitzen am Wasser.
Der Stausee ist am besten mit dem Auto erreichbar, und entlang der Ufer gibt es Bereiche, die sich für einen Spaziergang oder ein Picknick eignen. Es empfiehlt sich, früh morgens oder am späten Nachmittag zu kommen, da die Hitze in der Region an warmen Tagen intensiv sein kann.
Am Ufer des Stausees stehen eine kleine Kapelle namens Ermita de El Mibral und ein altes Straßenrestaurant, das einst Reisenden als Rastplatz diente. Diese beiden Gebäude stehen noch heute und erinnern daran, dass die Route durch das Gebiet vor dem Bau moderner Straßen gut befahren war.
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