Pantà de Rialb, Stausee in Spanien
Der Pantà de Rialb ist ein großer Stausee, der sich zwischen den Flüssen Segre, Rialb und Ribera Salada in der Region Alt Urgell und Noguera erstreckt. Die 101 Meter hohe Talsperre wurde 1999 befüllt und 2000 offiziell eröffnet, um Wasser für landwirtschaftliche Bewässerung und Versorgung an etwa 80 Gemeinden bereitzustellen.
Die Planung des Stausees begann in den 1960er Jahren, aber das Projekt war durch lokale Widerstände und Umweltbedenken jahrzehntelang verzögert. Der Bau startete 1992, die Befüllung begann 1999, und die offizielle Eröffnung fand 2000 statt, wobei etwa 300 Einwohner umgesiedelt werden mussten.
Der Name des Stausees leitet sich vom Fluss Rialb ab, der eine seiner Hauptwassersicherungsquellen ist. Die Gegend beherbergt mehrere versetzte Dörfer und neue Ortschaften, die nach der Flutung entstanden, was die Verbundenheit der lokalen Bevölkerung mit dem Wasser und dem Land zeigt.
Das Reservoir ist von Wanderwegen umgeben und bietet Zugang zu Angeln, Kanufahrten und Canyoning an nahegelegenen Schluchten wie dem Barranco del Boter mit hohen Wasserfällen. Ein künstlicher Bergsee mit Badebereichen, Picknickplätzen und Parkplätzen in der Nähe bietet auch Familie-freundliche Möglichkeiten zum Entspannen und Schwimmen.
Das Dorf Tiurana wurde teilweise überflutet und seine Bewohner bauten es an anderer Stelle wieder auf, wobei sie historische Steine und Statuen bewahrten und sogar eine wassergesteuerte Skulptur schufen, um an ihre Geschichte zu erinnern. Diese bewegliche Installation ist heute ein besonderes Zeichen dafür, wie die Gemeinde ihre Vergangenheit ehrt.
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