Segeda, Archäologische Stätte und Oppidum in Belmonte de Gracián, Spanien
Segeda ist ein antikes Heiligtum und eine befestigte Siedlung in Zaragoza, das sich über mehrere Quadratkilometer in einer hügeligen Landschaft erstreckt. Das Gelände zeigt die Überreste von Wohnstrukturen, Befestigungsmauern und rituellen Räumen, die von archäologischen Ausgrabungen freigelegt wurden.
Diese Celtiberische Siedlung war eines der Machtzentren der Belli-Bevölkerung während der Eisenzeit. Die späteren römischen Konflikte und die militärischen Maßnahmen gegen die Region zeigen die Bedeutung des Ortes in antiken Machtkämpfen.
Die Bewohner von Segeda, bekannt als der Stamm der Belli, nutzten ihre Heiligtümer für astronomische Beobachtungen und schufen dadurch einen Ort mit tieferer kosmischer Bedeutung. Diese Ausrichtungen zeigen, wie eng die tägliche Existenz mit dem Himmel verflochten war.
Der Ort ist von markierten Wegen aus dem Dorf Belmonte de Gracián zu erreichen, wobei einige Abschnitte auf unebenem Gelände liegen. Besucher sollten festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitbringen, besonders bei Tagesbesuchen im Sommer.
Unter den Ruinen befinden sich Überreste einer der ältesten Weinkellereien nördlich des Tajo, was zeigt, dass die Einwohner bereits systematisch Wein herstellten und lagerten. Diese Entdeckung wirft Licht auf die landwirtschaftlichen Fähigkeiten und den Handel dieser antiken Gemeinschaft.
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