Malpaís de Güímar, Besonderes Naturschutzgebiet im Südosten von Teneriffa, Spanien.
Der Malpaís de Güímar ist ein Naturreservat im Südosten Teneriffas, das sich über Vulkangelände mit dunklen Basaltmaterialien und erstarrten Lavaflüssen erstreckt, die sich bis zur Küste erstrecken. Das Gebiet wird von kahlen Hängen und zerklüftetem Gesteinsgrund geprägt, auf dem wenig Vegetation gedeiht.
Das Gebiet wurde 1987 unter Schutz gestellt, was zur Gründung einer Verwaltungsbehörde 1989 und zur offiziellen Anerkennung als Naturreservat 1994 führte. Dieser Schutzstatus bewahrte die vulkanische Landschaft vor weiterer Veränderung.
Die Tabaiba-Pflanze wächst hier wild und wurde von Einheimischen seit langem geerntet, um einen milchigen Stoff zu gewinnen, der zu Latex verarbeitet wurde. Diese Nutzung prägt bis heute das Bild der Landschaft und zeigt, wie Menschen sich an die kargen Bedingungen angepasst haben.
Das Gelände ist trocken und sonnig mit mildem Wetter das ganze Jahr über, daher sollte man Wasser mitbringen und die Sonne beachten. Die kargen Bedingungen bedeuten, dass gutes Schuhwerk wichtig ist, um über die rauen Felsen sicher zu gehen.
Der Montana Grande Krater ist asymmetrisch geformt, da die Windmuster während der Entstehung der Vulkans eine Seite stärker abgetragen haben als die andere. Diese ungleiche Form ist das Ergebnis von Millionen Jahren Erosion durch starke Winde.
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