Pyramiden von Güímar, Archäologische Stätte in Güímar, Teneriffa, Spanien.
Die Pyramiden von Güímar bestehen aus sechs terrassierten Bauwerken aus vulkanischem Gestein in einem ethnografischen Park auf Teneriffa. Jede Pyramide zeigt sorgfältig geschichtete Stufen, umgeben von botanischen Gärten und Räumen für Ausstellungen.
Die Bauwerke wurden 1991 entdeckt und richten sich nach Sonnenereignissen während der Winter- und Sommersonnenwende aus. Das Institut für Astrophysik der Kanarischen Inseln führte daraufhin wissenschaftliche Untersuchungen durch.
Der norwegische Forscher Thor Heyerdahl erkannte in den Bauwerken mögliche Verbindungen zu anderen Kulturen und gründete hier einen Park. Sein Interesse führte zur Entstehung eines Zentrums, das Besucher heute durch Ausstellungen und gepflegte Gärten führt.
Der Park öffnet täglich und bietet den ganzen Tag über Zugang zu den Bauwerken und Gärten. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Wege durch verschiedene Ebenen und Außenbereiche führen.
Das Gelände zeigt eine Ausstellung über Kunststoffe im Meer, einen Garten mit giftigen Pflanzen und Vorführungen nachhaltiger Landwirtschaft. Diese unterschiedlichen Bereiche verbinden Archäologie mit aktuellen Umweltthemen.
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