La Hidro, Historische Wasserwirtschaftsanlage in Güímar, Kanarische Inseln.
La Hidro ist ein Wasserkraftwerk im Tal von Güímar, auf etwa 675 Metern Höhe nahe La Degollada. Das Gebäude besteht aus zwei rechtwinklig aneinandergebauten Teilen: einem zweigeschossigen Block mit Flachdach und Öffnungen an drei Fassaden sowie einem eingeschossigen Teil mit Satteldach aus Uralit und zwei Südfenstern. Im Inneren sind der Dieselaggregat und der Generator erhalten.
La Hidro wurde am 7. April 1929 von der Gesellschaft Hidroeléctrica de Güímar eingeweiht, eine Idee des Bürgermeisters Tomás Cruz García aus dem Jahr 1920. Die Bewässerungsgemeinschaft Río y Badajoz überließ die Wasserrechte kostenlos und auf Dauer gegen 2 % der Gesellschaftsaktien. Zunächst versorgte sie Güímar nachts, ab den frühen 1930er Jahren auch Arafo, 1951 kam ein 120-PS-Dieselaggregat hinzu, und 1972 ging sie an UNELCO.
La Hidro ist der gebräuchliche Name des Wasserkraftwerks, und der alte Zugangsweg vom Viertel San Juan weist gut erhaltene Kopfsteinpflasterabschnitte auf. Die Bewässerungsgemeinschaft Río y Badajoz überließ das Wasser kostenlos und auf Dauer gegen 2 % der Aktien der Betreibergesellschaft.
Der Zugang erfolgt über einen alten Weg vom Viertel San Juan, mit einem zweiten Abzweig vom Barranco de Badajoz; die Anlage liegt rund 3 km vom Zentrum von Güímar entfernt auf etwa 675 m Höhe. Bei der Zentrale sind einige Abschnitte des Weges noch gepflastert. Das Gelände ist terrassiert und teils zugewachsen, festes Schuhwerk ist daher ratsam.
Das Wasser des Kraftwerks kam über den Bajante del Morro de La Habana aus der Galería El Calvario; der Kanal verläuft neben dem Zugangsweg und ist heute außer Betrieb. An der Hauptfassade sind noch die Verankerungspunkte der verschwundenen Stromleitung erhalten, die die Orte des Tals versorgte.
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