Aquis Querquennis, Römische Ausgrabungsstätte in Bande, Spanien
Aquis Querquennis ist eine römische Militärsiedlung am Ufer des Lima in der Gemeinde Bande, die Kasernen, Bäder und Verwaltungsgebäude vereint. Die Anlage erstreckt sich über ein weitläufiges Gelände, das teilweise vom Stausee As Conchas bedeckt wird.
Römische Truppen errichteten die Siedlung im ersten Jahrhundert unter Kaiser Vespasian, um die Via Nova zu sichern. Sie blieb etwa 50 Jahre in Betrieb und wurde dann verlassen.
Der Name stammt vom keltischen Volk der Querquerni ab, das hier lebte, bevor römische Soldaten und Händler eintrafen. Heute erkennt man den Unterschied zwischen den strengen Strukturen der Garnison und den Bereichen, in denen Handwerker und Familien wohnten.
Das Besucherzentrum ist zwischen Frühjahr und Herbst geöffnet und bietet Rundgänge über die Fundstätte an. Der Wasserspiegel des Stausees ändert sich im Jahresverlauf, sodass manche Bereiche zeitweise überflutet sind.
Die Bäder hier nutzten heiße Quellen, die schon die Querquerni vor den Römern kannten. Solche natürlichen Thermalwasser in einem Militärlager zu finden ist selten.
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