Cova d'en Daina, Dolmen aus der Bronzezeit in Romanyà de la Selva, Santa Cristina d'Aro, Spanien.
Cova d'en Daina ist eine Megalithanlage aus Granit, die sich über sieben Meter erstreckt und einen Zugangsgang mit einer Grabkammer aufweist. Das Bauwerk liegt unter einem kreisförmigen Erdhügel von etwa zehn Metern Durchmesser, der die innere Struktur schützt.
Das Bauwerk entstand in der Bronzezeit zwischen 2700 und 2200 vor Christus als Begräbnisstätte für mehrere Personen. Erst am Ende des 19. Jahrhunderts wurde es wissenschaftlich dokumentiert, nachdem Einheimische auf die Überreste aufmerksam gemacht hatten.
Der Ort ist nach einer Familie benannt und zeigt, wie Menschen vor tausenden von Jahren ihre Toten eherten. Wenn man durch den Eingang geht, sieht man die alte Grabkammer, die damals mit Gegenständen und Schmuck ausgestattet wurde.
Der Dolmen befindet sich in einem geschützten Naturgebiet und ist über die örtliche Straße zugänglich, die Zugang zur archäologischen Stätte bietet. Besucher sollten angemessene Schuhe tragen, da das Gelände uneben ist und das Innere der Kammer eng sein kann.
Der Eingang ist nach Südosten ausgerichtet und ermöglicht es, dass Wintersonnenwende-Sonnenlicht direkt in die Grabkammer fällt. Diese präzise Ausrichtung deutet darauf hin, dass die Erbauer ein tiefes Verständnis für astronomische Ereignisse hatten.
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