Monumento a Felipe IV, Reiterstandbild auf der Plaza de Oriente, Spanien.
Das Denkmal für Philipp IV. ist eine Bronzestatue eines Reiters in der Plaza de Oriente, bei der das Pferd auf den Hinterbeinen ruht und vom Schwanz zusätzlich gestützt wird. Die Skulptur dominiert den zentralen Platz und bietet von hier aus direkte Blicke auf den Königspalast von Madrid.
Die Skulptur wurde von Pietro Tacca in Florenz ab 1640 geschaffen, basierend auf Entwürfen des Künstlers Diego Velázquez. Der italienische Bildhauer erhielt technische Beratung durch Galileo Galilei, um die anspruchsvolle Balance der Pferdestatue zu lösen.
Das Denkmal zeigt zwei Marmorreliefs an seiner Basis, eines davon stellt dar, wie Philipp IV. dem Künstler Velázquez das Kreuz des Santiago überreicht. Diese Szene verweist auf die enge Beziehung zwischen dem König und seinen kunstbegeisterten Höflingen.
Das Denkmal steht in der Mitte der Plaza de Oriente, umgeben von Gärten, wo man es von verschiedenen Winkeln betrachten kann. Der beste Ort zum Fotografieren ist von der Nordseite des Platzes aus, wo man den Palast im Hintergrund hat.
Die gesamte Struktur wiegt neun Tonnen, wurde aber mit unterschiedlichen Bronzestärken gegossen, wobei der Kopf des Pferdes dünner ist als die massiven Hinterquartiere. Dieses Gewichtsausgleichssystem war notwendig, um die bemerkenswerte Balance zu erreichen, bei der das Tier nur auf hinteren Beinen ruht.
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