Monte de Santa Trega, Keltischer Hügel und archäologische Stätte in A Guarda, Spanien.
Monte de Santa Trega ist ein bewaldeter Berg mit archäologischen Überresten aus der vorromischen und römischen Zeit, auf dem sich heute ein Heiligtum befindet. Steile Pfade führen durch die Vegetation zum Gipfel, von wo aus man über den Fluss Miño bis nach Portugal schauen kann.
Der Berg war in der Antike der Standort einer großen befestigten Siedlung, die von Menschen bewohnt wurde, die mit der Römischen Expansion konfrontiert waren. Später wurde er ein Wallfahrtsort, als eine kleine Kirche gebaut wurde, um den Glauben an einen lokalen Heiligen zu bewahren.
Das Heiligtum der Heiligen Tecla auf dem Gipfel ist seit Jahrhunderten ein religiöser Ort, den Pilger besuchen und wo Einheimische besondere Momente feiern. Die kleine Kapelle mit ihrem weißen Kreuz prägt das Landschaftsbild und zeigt, wie dieser Berg für die lokale Gemeinschaft spirituell bedeutsam bleibt.
Der Aufstieg dauert etwa eine bis zwei Stunden und erfordert gute Schuhe, da die Wege steil und nach Regen rutschig sind. Oben gibt es wenig Schatten, also ist es besser, morgens oder später am Tag zu gehen und ausreichend Wasser mitzunehmen.
Auf den Felsen des Berges sind spiralförmige Muster eingraviert, die möglicherweise tausende Jahre alt sind und von frühen Bewohnern stammen. Archäologen haben diese Muster studiert und versucht, ihre Bedeutung zu verstehen, obwohl ihr ursprünglicher Sinn bis heute rätselhaft bleibt.
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