Pego-Oliva Marschland, Naturpark zwischen den Provinzen Valencia und Alicante, Spanien
Der Marjal de Pego-Oliva ist ein Naturschutzgebiet mit Süßwasser-Feuchtgebieten, das sich über ein breites Tal erstreckt und von mehreren Bergen umrahmt wird. Das Gebiet wird von Flüssen, natürlichen Quellen und einem Netz von Bewässerungskanälen durchzogen, die das Wasser für die umgebenden Reisfelder verteilen.
Das Gebiet wurde 1994 als regionales Naturschutzgebiet unter Schutz gestellt und später in die internationale Ramsar-Konvention aufgenommen. Diese Anerkennung machte es zu einem global geschützten Feuchtgebiet von besonderer Bedeutung.
Der Reis in den umliegenden Feldern wird nach traditionellen Methoden angebaut, die seit Generationen an die feuchte Umgebung angepasst sind. Diese Anbauweise prägt das Landschaftsbild und die tägliche Arbeit der Bauern in der Region.
Die beste Zeit zum Besuch ist in den Morgenstunden oder am späten Nachmittag, wenn das Licht sanft ist und viele Vögel aktiv sind. Bequeme Schuhe und Ferngläser sind hilfreich, um das Gebiet zu erkunden und die Tierwelt zu beobachten.
Das Gebiet enthält natürliche heiße Quellen namens Ullals, an denen unterirdisches Wasser an die Oberfläche tritt. Diese geothermalen Austritte bilden den Ursprung eines elaborierten Systems von traditionellen Bewässerungskanälen, das seit Jahrhunderten besteht.
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