Convent of San Plácido, Kloster im Renaissance-Stil im Universidad-Viertel, Madrid, Spanien
Das Convento de San Plácido ist ein Kloster im Renaissancestil in der Calle del Pez im Madrider Viertel Malasaña, das einer Gemeinschaft benediktinischer Nonnen gehört. Das Gebäude ist um einen Innenhof herum organisiert und umfasst eine Kirche, die der Öffentlichkeit zugänglich ist.
Das Kloster wurde 1623 gegründet und war von Beginn an mit dem Madrider Adel verbunden. Es wurde 1903 abgerissen und 1912 vom Architekten Rafael Martínez Zapatero wieder aufgebaut.
In der Kirche des Konvents hängen Gemälde spanischer Künstler aus dem 17. Jahrhundert, die ursprünglich für das tägliche Gebet der Nonnen gedacht waren. Diese Werke sind bis heute in einem aktiven Sakralraum zu sehen, was ihnen einen besonderen Charakter verleiht.
Das Kloster ist noch immer eine aktive religiöse Gemeinschaft, daher kann der Zutritt für Besucher auf bestimmte Bereiche oder Zeiten begrenzt sein. Es empfiehlt sich, die Besuchsmöglichkeiten vorab zu prüfen.
In den 1620er Jahren leitete die Inquisition eine förmliche Untersuchung gegen das Kloster ein, nachdem Berichte über übernatürliche Ereignisse unter den Nonnen bekannt geworden waren. Die Akten dieses Falls sind erhalten geblieben und bieten einen seltenen Einblick in das Klosterleben jener Zeit.
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