Joar, Berggipfel zwischen Álava und Navarra, Spanien
Der Joar ist ein Berg an der Grenze zwischen Álava und Navarra mit einer Höhe von etwa 1400 Metern. Der Gipfel fällt an der Nordseite steil ab, während dichte Wälder die Wanderwege säumen.
Der Joar liegt in der Nähe des im 16. Jahrhundert erbauten Heiligtums von Codés, das während des Unabhängigkeitskriegs unter der französischen Besatzung beschädigt wurde. Das Heiligtum und der Berg sind seit daher miteinander in der Geschichte der Region verbunden.
Die Felsformationen auf diesem Berg sind in lokalen Erzählungen mit Menschen verbunden, die im Laufe der Zeit in der Gegend verschwunden sind. Diese Geschichten prägen bis heute, wie die Einheimischen den Ort wahrnehmen und über ihn sprechen.
Der Aufstieg vom Heiligtum von Codés dauert etwa drei Stunden auf gekennzeichneten Wegen mittlerer Schwierigkeit. Die Route ist für Wanderer mit durchschnittlicher Fitness geeignet, erfordert aber festes Schuhwerk und Achtsamkeit auf den steileren Abschnitten.
Auf dem Joar und in der umgebenden Bergkette erscheinen mehrere natürliche Felsnadelformationen, die als Orientierungspunkte beim Wandern zwischen den Provinzen dienen. Diese markanten Felsgebilde sind für Orientierung auf den Wanderrouten wertvoll und fallen Besuchern sofort ins Auge.
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