San Simón Cove, Geschütztes Meeresgebiet in Galicien, Spanien
Die Bucht von San Simón ist ein Schutzgebiet in der Ría de Vigo und umfasst mehrere kleine Inseln sowie flache Gewässer mit reicher Meeresfauna. Das Gewässer beherbergt Seegras-Bestände, Mollusken und verschiedene Fischarten, die in diesem geschützten Raum gedeihen.
Die Bucht war 1702 Schauplatz einer Seeschlacht, bei der niederländische und englische Schiffe versuchten, spanische Kriegsschiffe während des Spanischen Erbfolgekriegs zu kapern. Das Ereignis hinterließ tiefe Spuren in der lokalen Geschichte dieser Küstenregion.
Der San Simón Archipel behält seine Bedeutung für lokale Gemeinschaften, die traditionelle Fischereipraktiken ausüben.
Die beste Möglichkeit, die Bucht zu besuchen, ist die Anreise mit lokalen Booten von den umliegenden Gemeinden wie Redondela und Pontevedra. Für die Erkundung ist ein gutes Schuhwerk erforderlich, wenn man auf den Inseln landen möchte, da die Ufer felsig und natürlich beschaffen sind.
Ein versenktes Denkmal in der Bucht würdigt Jules Vernes Roman Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer mit dieser ungewöhnlichen Hommage. Das Monument ist ein faszinierendes Zeugnis der literarischen Verbindung zwischen dem Ort und dem klassischen Abenteuerbuch.
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