Puente del Hacho, Eisenbahnbrücke zwischen Alamedilla und Guadahortuna, Spanien
Die Hacho-Brücke ist ein gusseiserner Eisenbahnviadukt, der sich über neun Bögen zwischen Alamedilla und Guadahortuna erstreckt. Die Struktur ruht auf Steinpfeilern und überbrückt eine tiefe Schlucht mit beträchtlicher Höhe.
Die Brücke wurde ab 1893 von Ingenieuren erbaut, die von Gustave Eiffel ausgebildet worden waren, und 1898 fertiggestellt. Sie war Teil des ehrgeizigen Plans, die Eisenbahn durch die schwierige Berglandschaft Südspaniens zu führen.
Die Brücke ist heute ein Symbol der regionalen Industriegeschichte und zeigt, wie wichtig die Eisenbahn für die wirtschaftliche Verbindung Südspaniens war. Besucher erkennen an der Konstruktion, wie sehr Ingenieure damals auf innovative Lösungen setzten, um schwieriges Gelände zu überwinden.
Man kann die Brücke von mehreren Standpunkten aus betrachten, da sie über einem offenen Tal liegt und von beiden Seiten sichtbar ist. Der beste Blickpunkt ist von unten, wo die volle Höhe und Struktur des Viadukts deutlich wird.
In den 1970er Jahren wurde die Bahn stillgelegt, als eine moderne Betonbrücke in der Nähe gebaut wurde, aber dieser Eisenviadukt blieb bestehen. Lokale Behörden verhinderten später sogar einen Sprengversuch und retteten damit ein wichtiges Stück regionaler Ingenieursgeschichte.
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