Cueva de la Vieja, Prähistorische Höhlenkunst in Alpera, Spanien.
Die Cueva de la Vieja ist eine Felshöhle mit über 170 bemalten Motiven auf einer Fläche von etwa 10 Metern. Die roten Pigmentzeichnungen zeigen Bogenschützen, menschliche Figuren und zahlreiche Tierdarstellungen aus verschiedenen prähistorischen Phasen.
Ein Lehrer namens Pascual Serrano entdeckte die Höhle 1910 und machte sie wissenschaftlich bekannt. Die Stätte erhielt 1924 den Status eines historischen und künstlerischen Monuments und wurde 1998 zum UNESCO-Welterbe erklärt.
Die Malereien zeigen zwei verschiedene künstlerische Stilrichtungen, die unterschiedliche Gesellschaften widerspiegeln. Sie vermischen Jagdszenen mit abstrakteren Formen, die von verschiedenen Generationen stammten.
Der Zugang zur Höhle erfolgt nur durch geführte Touren, die im Voraus reserviert werden müssen. Die Stätte befindet sich etwa 6 Kilometer von Alpera entfernt, und Besucher sollten mit begrenzte Plätze rechnen und entsprechende Zeit für die Anmeldung einplanen.
Die Höhle beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung von Tierdarstellungen, darunter Hirsche, Ziegen und Rinder aus prähistorischen Zeiten. Dies macht sie zu einem wichtigen Fundort für das Verständnis prähistorischer Jagdpraktiken und Kunsttraditionen dieser Region.
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