Reserva natural de las Islas Columbretes, Meeresnaturreservat nahe Castelló de la Plana, Spanien.
Reserva natural de las Islas Columbretes ist ein Meeresschutzgebiet vor der Küste von Castelló de la Plana in Spanien, das vier vulkanische Inselgruppen 48 Kilometer vom Festland entfernt umfasst. Das Reservat schützt sowohl die Unterwasserwelt als auch die Landflächen, wobei Illa Grossa die einzige Insel ist, auf der Besucher an Land gehen dürfen.
Griechische und römische Seeleute nannten diese Inseln Ophiusa und Colubraria wegen der vielen Schlangen auf dem vulkanischen Gelände. Der Leuchtturm auf Illa Grossa wurde zwischen 1856 und 1860 erbaut, um die Schifffahrt entlang dieser abgelegenen Küste zu sichern.
Der Name der Inseln leitet sich vom lateinischen colubraria ab, was sich auf die Schlangen bezog, die einst hier lebten. Besucher können heute die Überreste des Leuchtturmkomplexes auf Illa Grossa erkunden, der seit dem 19. Jahrhundert Seefahrer leitet.
Der Zugang zu den Inseln erfordert eine Genehmigung der Reservatsverwaltung, die im Planetarium von Castellón de la Plana beantragt werden kann. Die Anzahl der Besucher ist täglich begrenzt, daher empfiehlt sich eine frühzeitige Anfrage, besonders während der Sommermonate.
Das Reservat beherbergt die endemische Columbretes-Eidechse, die nur auf diesen Inseln vorkommt. Die Gewässer rund um das Archipel dienen als Brutstätte für Audouinmöwen, eine seltene Mittelmeerart, die in wenigen Kolonien nistet.
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