Laguna de Fuente de Piedra, Naturschutzgebiet Lagune in Malaga, Spanien
Die Lagune von Fuente de Piedra ist ein flaches Salzsee-Becken in der Provinz Málaga, das zu den größten natürlichen Feuchtgebieten Andalusiens gehört. Das Wasser ist salzig und der Untergrund besteht aus weichem Schlamm, umgeben von flachen, offenen Ufern mit niedrigem Bewuchs.
Die Lagune wurde bereits in der Römerzeit zur Salzgewinnung genutzt, und diese Praxis setzte sich im Mittelalter fort. Ab den 1980er Jahren wurde sie als Naturschutzgebiet ausgewiesen und erhielt mehrere internationale Schutzbezeichnungen, darunter den Ramsar-Status für Feuchtgebiete.
Die Lagune ist der wichtigste Flamingo-Brutplatz auf der Iberischen Halbinsel, was ihr einen besonderen Platz im lokalen Bewusstsein verschafft hat. Das nahegelegene Dorf trägt den gleichen Namen wie die Lagune, ein Zeichen dafür, wie sehr dieses Gewässer die Identität der Region geprägt hat.
Das Gebiet ist über markierte Wege und Aussichtspunkte zugänglich, die von einem Besucherzentrum in der Nähe des Sees verwaltet werden. Ein Fernglas ist sehr empfehlenswert, da die Vögel weit von den Uferwegen entfernt sind.
In extrem trockenen Sommern kann die Lagune fast vollständig austrocknen und lässt eine breite Salzfläche zurück, die das Becken wie eine weiße Wüste aussehen lässt. Flamingos brüten auf kleinen Schlamminseln, die aus dem Wasser ragen und nur in dieser Art von flachem, saisonalem See entstehen können.
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