Bahnhof Borgonyà, Industriesiedlung in Sant Vicenç de Torelló, Spanien.
Borgonyà ist eine Industriesiedlung im Sant Vicenç de Torelló an der Ter, die nach nordeuropäischen Bauprinzipien errichtet wurde und Fabrikgebäude mit Wohnhäusern verbindet. Die Anlage erstreckt sich über das Gelände mit klaren Bereichen für Produktion und Wohnen.
Die schottische Firma Coats gründete diese Fabrikkolonie 1895 und machte sie zur größten Industrieansiedlung im Einzugsgebiet der Ter. Die Entwicklung prägte die Region nachhaltig und zog Arbeiter aus der ganzen Gegend an.
Die Ansiedlung wird von den Einheimischen 'els anglesos' genannt, weil schottische Unternehmer sie gegründet haben und ihre industrielle Kultur stark in die Region Katalonien einfloss. Besucher können diese Prägung noch heute in der Architektur und dem Aufbau des Ortes spüren.
Das Gelände umfasst Schulen, ein Theater, Sportplätze, einen Bahnanschluss, eine Post und medizinische Einrichtungen, die alle auf dem Areal verteilt sind. Besucher sollten Zeit einplanen, um die verschiedenen Bereiche zu erkunden, da sie über das ganze Gelände verteilt liegen.
Die Ansiedlung bewahrt ihren ursprünglichen stadtplanerischen Grundriss aus dem 19. Jahrhundert mit streng getrennten Zonen für Fabrikarbeit und Wohnraum. Dieses Konzept zeigt heute noch deutlich die viktorianische Philosophie der Arbeiterbewegung und des Stadtdesigns.
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