Castro de La Loma, Eisenzeitliche Bergfestung in Santibáñez de la Peña, Spanien
Castro de La Loma ist eine prähistorische Befestigung auf einem Hügel in der nordspanischen Region Kantabrien. Die Anlage erstreckt sich über ein großes Areal und zeigt deutlich erkennbare Mauerzüge sowie eine in den Felsen gehauene Grabensystem als Verteidigungswerke.
Die Befestigung entstand während der Eisenzeit und wurde von kantabrischen Gemeinschaften bewohnt. Sie erlebte ihre größte Bedeutung, als römische Legionen während der Kämpfe um 30 v.Chr. Militärlager rundherum anlegten.
Die Siedlung wurde von den Kantabriern bewohnt, die hier ihre Häuser, Werkstätten und Lager auf dem Hügel errichteten. Diese alltäglichen Räume zeigen, wie die Menschen damals ihr Leben organisiert haben und welche Handwerkstechniken sie beherrschten.
Der Ort liegt auf einem Hügel und kann zu Fuß erkundet werden, wobei festes Schuhwerk sinnvoll ist. Die Umgebung bietet offene Flächen, auf denen man die Struktur der Befestigung gut überblicken kann.
Archäologen fanden dort Hunderte von Pfeilspitzen aus Bronze und Eisen, die zeigen, wie intensiv Kampf und Verteidigung hier waren. Diese Funde dokumentieren außergewöhnlich gut, wie solche Kämpfe damals aussahen.
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