Castro de las Labradas, Archäologische Stätte in der Provinz Zamora, Spanien
Castro de las Labradas ist eine Siedlung auf dem Gipfel der Sierra de Carpurias und erstreckt sich ueber 23 Hektar mit Verteidigungsmauern, die zwei verbundene Bereiche bilden. Im Inneren finden sich Ueberreste von Wohngebaeuden, kuenstliche Wasserbecken, Brunnen, Abfallbereiche und Ruinen einer mittelalterlichen Kapelle.
Die Siedlung entstand waehrend der Bronzezeit und erlebte ihre Bluetezeit am Ende der Eisenzeit, um das erste Jahrhundert vor Christus. Die verschiedenen Schichten zeigen, dass der Ort ueber lange Zeit bewohnt und dann schliesslich aufgegeben wurde.
Die Schätze, die hier 1980 und 1987 gefunden wurden, zeigen die Handwerkskunst der Bewohner mit Gold- und Silberschmuck aus der Eisenzeit. Man kann sehen, dass die Menschen damals bereits sehr geschickt waren, solche wertvollen Gegenstände herzustellen.
Der Zugang zur Staette ist relativ einfach, aber Besucher sollten mit unebenem Gelaende und teilweise freigelegten Strukturen rechnen. Gutes Schuhwerk und Schutz vor der Sonne sind empfohlen, da der Ort auf einer Hoehe liegt.
Mit einem Umfang von etwa 2500 Metern ist dies die groesste castro-Siedlung auf der Iberischen Halbinsel, die bisher entdeckt wurde. Die Groesse der Anlage zeigt, dass dieser Ort ein wichtiges regionales Zentrum in der Antike war.
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