Castro del Raso, Keltische archäologische Stätte in Candeleda, Spanien.
Castro del Raso ist eine archäologische Stätte in Candeleda mit Überresten von etwa 300 steinernen Wohnbauten aus keltischen Siedlungen. Das Gelände erstreckt sich über ein großes Areal und enthält Spuren von Verteidigungsmauern, die die Struktur dieser antiken Gemeinschaft zeigen.
Die Siedlung entstand während der Eisenzeit und erlebte ihre Blütezeit in der Zweiten Eisenzeit, bevor sie durch die römische Eroberung im ersten Jahrhundert vor Christus aufgegeben wurde. Der Wechsel von der keltischen zur römischen Herrschaft markierte das Ende dieser unabhängigen Gemeinschaft.
Die ausgegrabenen Bereiche zeigen Bestattungspraktiken der Vettonen, die Kremationsrituale durchführten und Alltagsgegenstände bei den Aschestätten hinterließen. Diese Funde ermöglichen einen Blick auf das alltägliche Leben und die religiösen Vorstellungen dieser antiken Gemeinschaft.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden und ermöglicht es, die Steinstrukturen und Wehranlage aus nächster Nähe zu betrachten. Gutes Schuhwerk wird empfohlen, da das Gelände uneben ist und bei schlechtem Wetter rutschig werden kann.
Münzen, die an der Stätte gefunden wurden, stammen aus dem Zeitraum von 134 bis 47 vor Christus und bezeugen den Handel zwischen der keltischen Bevölkerung und dem römischen Reich. Diese Funde zeigen, dass wirtschaftliche Beziehungen bereits lange vor dem militärischen Konflikt existierten.
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