Castell de Dénia, Mittelalterliche Festung auf dem Hügel von Dénia, Spanien.
Castell de Dénia ist eine Festung, die auf einem Hügel über der Stadt liegt und aus Stein gebaut ist, mit Verteidigungstürmen und Überresten aus verschiedenen Epochen. Der Ort beherbergt ein Archäologisches Museum und Räume, die eine lange Geschichte der Besiedlung und Befestigung erzählen.
Die Festung entstand auf Grundlagen römischer Siedlungen und wurde später unter muslimischer Herrschaft im 11. Jahrhundert zu einem befestigten Ort ausgebaut. König Jaume I. eroberte die Anlage während der christlichen Rückeroberung und entwickelte sie weiter zu einem strategischen Posten.
Das Archäologische Museum innerhalb der Burgmauern zeigt Funde aus iberischen, römischen, muslimischen und christlichen Epochen der Region. Die Sammlungen helfen Besuchern, die verschiedenen Kulturen zu verstehen, die diesen Ort über Jahrhunderte hinweg geprägt haben.
Der Ort liegt auf einer Höhe und bietet Treppen sowie gepflasterte Wege, die man gut zu Fuß erkunden kann. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und an heißen Tagen früh am Morgen zu besuchen, um angenehm gehen zu können.
Unter der Festung verlaufen Tunnelgänge aus dem Bürgerkrieg, die verschiedene Teile der Stadt verbinden und bis heute Teil der lokalen Geschichte bleiben. Diese unterirdischen Gänge sind ein wenig bekannter Überrest dieser turbulenten Zeitperiode.
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