Castillo de Matrera, Mittelalterliche Burg in Villamartín, Spanien
Das Castillo de Matrera ist eine mittelalterliche Festung auf dem Berg Pajarete bei Villamartín, die von einer großen Schutzmauer mit zentralem Innenhof umschlossen wird. Zwei Eingangstore mit vorgelagerten Wehrtürmen kontrollieren den Zugang zur Anlage.
Die Festung wurde im 9. Jahrhundert von Omar Ibn Hafsún als Schutz für die nahegelegene römische Stadt Iptuci erbaut. Über die folgenden Jahrhunderte wechselte sie zwischen verschiedenen Herrschern und spielte eine wichtige Rolle in den territorialen Kämpfen der Region.
Die Burg zeigt Spuren sowohl maurischer als auch christlicher Baukunst, die verschiedene Phasen ihrer Nutzung widerspiegeln. Besucher können diese architektonischen Schichten beim Spaziergang durch die Anlage selbst erkennen.
Der Standort liegt auf einem Hügel mit guter Sicht auf die umliegende Landschaft, sodass Besucher das Areal von mehreren Seiten nähern können. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und Zeit für die Erkundung der Außenmauern und des Geländes einzuplanen.
Die Anlage wurde 1949 zum Nationaldenkmal und 1985 zur Stätte des Kulturerbes erklärt, erhielt aber erst 2016 eine größere Restaurierung. Bei dieser Sanierung wurden moderne Techniken eingesetzt, um das ursprüngliche Volumen zu bewahren, während lokale Materialien verwendet blieben.
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