Capilla de la Cuadra de San Isidro, Neugotische Kapelle im Viertel Las Letras, Spanien.
Die Capilla de la Cuadra de San Isidro ist ein Kapellengebäude im Stadtteil Las Letras mit neugotischem Stil, das sich in einem ehemaligen Herrenhaus befindet. Der rechteckige Innenraum hat ein abgesenktes Gewölbe und beherbergt einen neoklassizistischen Altar mit Bildern des heiligen Isidor.
Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1859 und wurde im ehemaligen Herrenhaus des Marquis von Villanueva de la Sagra errichtet. An dieser Stelle befand sich zuvor eine ursprüngliche Struktur aus dem 17. Jahrhundert.
Das Gotteshaus trägt den Namen des heiligen Isidor, des Schutzpatrons Madrids, und zeigt vier Gemälde von Manuel Castellano, die Szenen aus seinem Leben darstellen. Ein Buntglasfenster von Maumejean ergänzt die Dekoration und schafft eine besondere Atmosphäre im Inneren.
Der Zugang zur Kapelle ist stark eingeschränkt, da sie nur während der Festivitäten von San Isidro am 15. Mai für Besucher geöffnet wird. Wer das Innere sehen möchte, sollte dieses Datum im Kalender markieren, da der Zugang sonst nicht möglich ist.
Der Überlieferung nach diente dieser Raum als Stall, in dem der heilige Isidor seine Ochsen hielt und sich während seiner landwirtschaftlichen Arbeit ausruhte. Diese ungewöhnliche Nutzung macht den Ort zu etwas Besonderem in der Stadtgeschichte.
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