El Icue, Bronzeskulptur in Puerta de Murcia, Cartagena, Spanien.
El Icue ist eine Bronzeskulptur in Cartagena, die einen nackten Jungen auf gestapelten Blöcken darstellt, die die Hafenbrechern nachahmen. Aus dem Maul eines Fisches an der Basis fließt Wasser herab und schafft eine lebendige Darstellung der Hafenlandschaft.
Das Werk wurde 1969 unter dem Bürgermeister Ginés Huertas Celdrán eingeweiht und würdigt die Geschichte der Dockenjungen in Cartagena. Die Skulptur entstand während einer Zeit, in der sich die Stadt ihrer maritimen Vergangenheit bewusst wurde.
Der Name 'Icue' bezieht sich auf Kinder, die früher an den Docks von Cartagena umherwanderten und kleine Sardinen verkauften. Diese Kinder waren Teil des alltäglichen Lebens am Hafen und ihre Figur zeigt die enge Verbindung zwischen der Stadt und ihrer maritimen Welt.
Die Skulptur befindet sich an der Kreuzung der Straßen Sagasta, Carmen und Santa Florentina, direkt gegenüber dem Pedreño-Palast im historischen Zentrum. Das Denkmal ist leicht zu Fuß erreichbar und liegt an einer Hauptstelle im Altstadtgebiet.
Seit 1971 führt die Bruderschaft Marrajo während der Karwoche ein besonderes Manöver namens 'paso del Icue' auf, das an dieser Stelle stattfindet. Das Ritual verbindet die Vergangenheit des Hafens mit den zeitgenössischen religiösen Traditionen der Stadt.
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